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Nebelfluid Zusammensetzung

Aus was besteht Nebelfluid?
Nebelfluid findet vor allem im Show-Bereich Anwendung und ist künstlich und durch Verdampfung erzeugter Nebel. Entwickelt wurde es im Jahre 1973 in Hamburg durch Günther Schaidt und hat sich seitdem weltweit als die gängigste Methode durchgesetzt um effektiv künstlichen Nebel zu erzeugen. Um einen Nebel zu erzeugen wird einerseits das Nebelfluid, und andererseits eine dazu passende Maschine benötigt, die die den Prozess der Verdampfung durchführen kann.

Bestandteile von Nebelfluid
Es gibt unterschiedliche Arten von Nebelfluid. Je nach Zusammensetzung resultieren aus dieser Beschaffenheit unterschiedliche Eigenschaften des erzeugten Nebels, weswegen die Kriterien für die Anwendung auf die Dichte und die Standzeit des erzeugten Nebels festgelegt wurden.

Die Klassifizierungen der einzelnen Sorten lauten genormt im einzelnen:
Klasse B - Normale Dichte und normale Standzeit
Klasse C - Normale Dichte und erhöhte Standzeit
Klasse P - Hohe Dichte und hohe Standzeit
Klasse E - Sehr hohe Dichte und sehr hohe Standzeit
Klasse DSA - Extrem hohe Dichte und extrem hohe Standzeit
Klasse X - Stärkste Dichte und längste Standzeit

Je nach Klasse unterscheidet sich auch die Zusammensetzung der einzelnen Inhaltsstoffe. Die Grundlage bildet dabei immer destilliertes Wasser, welches in Verbindung mit Propylenglycol zur Verdampfung gebracht wird. Auch enthalten können sein wasserfreie Öle, sowie diverse Fluide. Eine detaillierte Liste der verwendeten Stoffe ist nicht möglich, da die Hersteller hierüber meistens Stillschweigen bewahren. Grundsätzlich ist aber festzustellen das keine gesundheitsschädlichen Stoffe verwendet werden dürfen und der Einsatz von Nebelfluid in den meisten Fällen völlig gefahrlos durchgeführt werden kann. 

Mechanische Voraussetzungen
Die mechanischen Voraussetzungen um das Nebelfluid in künstlichen Nebel zu verwandeln sind über die Jahre hinweg weitestgehend gleich geblieben. Das Nebelfluid wird auf ein Heizelement aufgebracht und verdampft dort. Der hierdurch entstandene Nebel wird durch ein Rohrsystem gezielt an die gewünschte Stelle geleitet und breitet sich dort großflächig aus. Das verdampfte Nebelfluid hat die Eigenschaft gegen den Boden hin abzusinken und dabei gleichbleibend dicht zu erscheinen. Letztlich löst es sich völlig in seine Bestandteile auf und hinterlässt in den meisten Zusammensetzungen keinerlei Spuren in der Luft und auf umliegenden Wänden und Böden. Allerdings entsteht an der Austrittsstelle des Dampfes tröpfchenweise Aerosol, weswegen ein durchgängiger Einsatz nur mit entsprechend flüssigkeitsaufnehmenden Sicherungen unter dem Gerät und unter dem Ausgangsventil empfohlen wird. Je nach Einsatzort können einer, oder mehrere Verdampfer eingesetzt werden. Auch in Verbund mit Lichtmaschinen oder anderen Lichteffekten ist der Einsatz von Nebelfluid eine gern gesehen Option um die optischen Effekte nach den eigenen Wünschen und atmosphärisch anspruchsvoll zu gestalten und so den gesamten Eindruck zu verbessern.