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Vergleich von Nebelmaschine und Hazer

Bei Bühnenshows sorgen Nebelmaschinen und Hazer für besondere Effekte. In Filmproduktionen und auch im Fotostudio wird regelmäßig künstlicher Nebel eingesetzt.
Allgemein sind die Nebelmaschinen bekannt - zwischen den Nebelmaschinen und den Hazern gibt es allerdings einige Unterschiede.

Die Nebelmaschine: auf Knopfdruck Nebel

Nebelmaschinen erzeugen kompakten, dichten Nebel, indem eine spezielle Flüssigkeit, sog. "Nebelfluid" über eine Düse ausgestoßen wird. Der Dampf wird durch den Einsatz von Heizelementen generiert. 
So erzeugen die Geräte beispielsweise in Theaterproduktionen die unheimlichste Atmosphäre auf Knopfdruck – ideal zur Inszenierung von Friedhöfen und Geisterschlössern.
Die stoßweisen Rauchschwaden sind ideal zur Erzeugung mystischer Spezialeffekte, wenn die Akteure plötzlich aus einem vernebelten Nichts erscheinen. Diese Effekte werden zuweilen noch durch passende Geräuschkulissen und den Einsatz von Stroboskopen unterstützt. Sollen die Akteure nicht gänzlich im Nebel verschwinden, werden Bodennebelmaschinen eingesetzt.
Während in zurückliegenden Jahren noch öl- und paraffinhaltige Fluids zum Einsatz kamen, werden Nebelmaschinen heute unter Verwendung mehr unbedenklicher Fluids dennoch recht sparsam eingesetzt.

Die Nachteile

Die erzeugten Nebel lösen sich fix wieder auf - dann muss immer wieder geräuschvoll nachgesprüht werden.
Allerdings sind der Geruch und gewisse Reizerscheinungen durch den Nebel - von brennenden Augen bis zum Hustenreiz - signifikantere Nachteile.

Immer Qualitätsfluid verwenden

Moderne Fluids sind generell gesundheitlich unbedenklich. Bei der Auswahl des Fluids für die Nebelmaschine sollte man stets die beschriebenen Reizerscheinungen denken. Wichtig ist die Beachtung der Liste der Zusatzstoffe. Hochwertige Produkte sind TÜV-geprüft.
Verschiedene Fluids enthalten Glycerin, das dem erzeugten Nebel etwas mehr Standfestigkeit geben soll. Wieder andere werden in Billigländern produziert. Nicht selten weisen diese billigen Fluids eine gefährliche Toxizität auf.
Deshalb kommt es darauf an, die Fluids vorher zu prüfen und stets Qualitätsfluids von renommierten Herstellern einzusetzen.

Der Hazer: Dunst für die Lightshow

Im Gegensatz zu den Nebelmaschinen vernebeln Hazer nichts. Sie produzieren kontinuierlich leichte Dunstschwaden und werden im Allgemeinen zur Sichtbarmachung der Lichtkegel in Shows eingesetzt.
Sie dienen auch der Dramaturgie in Lasershows und professionellen Lightshows. Im gewissen Umfang können diese Effekte auch mit herkömmlichen Nebelmaschinen erzeugt werden. Weil dabei aber der Nebel zu schnell verfliegt, besteht nie die gewünschte gleichmäßige Projektionsfläche beeindruckender Lightshows. 
Demnach sind Hazer lediglich Dunsterzeuger. Je nach Modell arbeiten die Geräte entweder mit Ultraschall oder mit Luftdruck und erzeugen mit einem Spezialfluid einen beinahe natürlich wirkenden, fast unsichtbaren Dunstschleier.
Inzwischen werden Hazer bei großen Events bevorzugt eingesetzt, denn ihr fast unsichtbarer Dunst steht vergleichsweise stabil im Raum, das benötigte Fluid reizt die Schleimhäute nicht und es ist geruchsneutral. Hazer sind im Verbrauch sparsam.
Allerdings lassen sich dichte Nebelwolken mit Hazern nicht erzeugen. Die Geräte sind für die Unterstützung von Lichteffekten konzipiert.
Die Anschaffungskosten liegen im Vergleich zur Nebelmaschine höher.

Die Alternative

Den sogenannten Fazer kann man als Kompromisslösung zwischen Nebelmaschine und Hazer betrachten: Das Gerät läuft langsamer als normale Nebler und es benötigt herkömmliches Nebelfluid.